"Sie sprechen aber gut deutsch", sagt man zu ihnen. "Woher kommen Sie denn?" fragt man sie. Und tröstet sie schliesslich mit den Worten:" So schwarz sind Sie gar nicht." Alltäglicher Rassismus, dem sie ausgesetzte sind: afro-deutsche Frauen, die hier zu Wort kommen, fühlen sich oft fremd in ihrem eigenen Land. Sie sind hier geboren und aufgewachsen, als Kind schwarzer Väter und weisser Mütter. Sie wurden als "Mischlinge" bezeichnet oder als "Besatzungskinder", heute nennt man sie oft "Farbige". Sie sind Deutsche und werden doch wie Fremde behandelt, ausgegrenzt, "bestenfalls" als exotisch angesehen. Mit ihrem Buch versuchten die Autorinnen, sich auf die Suche nach ihrer Geschichte zu begeben, gesellschaftliche Zusammenhänge von Rassismus offenzulegen und auf ihre besondere Situation aufmerksam zu machen. Eine Situation, die sich derzeit, im Zeichen zunehmend rassistischer Übergriffe und des Ausländerhasses, verschärft hat.
"Sie sprechen aber gut deutsch", sagt man zu ihnen. "Woher kommen Sie denn?" fragt man sie. Und tröstet sie schliesslich mit den Worten:" So schwarz sind Sie gar nicht." Alltäglicher Rassismus, dem sie ausgesetzte sind: afro-deutsche Frauen, die hier zu Wort kommen, fühlen sich oft fremd in ihrem eigenen Land. Sie sind hier geboren und aufgewachsen, als Kind schwarzer Väter und weisser Mütter. Sie wurden als "Mischlinge" bezeichnet oder als "Besatzungskinder", heute nennt man sie oft "Farbige". Sie sind Deutsche und werden doch wie Fremde behandelt, ausgegrenzt, "bestenfalls" als exotisch angesehen. Mit ihrem Buch versuchten die Autorinnen, sich auf die Suche nach ihrer Geschichte zu begeben, gesellschaftliche Zusammenhänge von Rassismus offenzulegen und auf ihre besondere Situation aufmerksam zu machen. Eine Situation, die sich derzeit, im Zeichen zunehmend rassistischer Übergriffe und des Ausländerhasses, verschärft hat.